Belgien Nl - Belgium fr - Frankreich - Portugal - Italien - UK - Kanada - Kanada / Quebec - Spanien - Australien - USA - International - Andere Länder
Document sans nom
 
 
Document sans nom
 
Date 01/8/2009
 
Startseite
 
  Eigene Beiträge einstellen
  Advertise on this site
  tMM's sponsor
  Take us as sponsor
 
  INFOS
Alle Artikel
Alle Interviews
Branchen
Automotive
Banken/Versicherungen
Freizeit/Hobby
Gesundheit/Beauty
Handel/Konsum
Medien
Öffentliches Leben
Telco/Internet
Verkehr/Tourismus
Wohnen/Einrichtung
Themen
Ältere Arbeitnehmer
Demographie
Generationenvertrag
Gerontologie
Marketing/Strategie
Werbung/Kommunikation
Soziologie
 
  RESOURCES
  Marktstudien
  Senioren-Trendmarkt
  Bücher
  Data Base
  Konferenzen/Seminare
   
 
  PARTNERSCHAFT
  Agetimes Institute
   
 
  EXPERTEN
  Frederic Serriere
   
 
  herve saulnier
   
  mart goyette
  sylvain desfosses
  kurt medina
  hiro murata
  ravissant
  brent green
  chuck nyren
  arjan in’t veld
   
  EXPERTEN
 
 
  YOU !
Journalisten
Pressemitteilung
Übermitteln
Werden Sie Partner
 
  ÜBER UNS
50plusmark.com
Senior Strategic
Kontakt
 

internationalen web seminar

Startseite > Alle artikel

Fünf Punkte zur Entschärfung der demografischen Zeitbombe

Document sans titre Die Alterung der europäischen Bevölkerung ist eine nie da gewesene Herausforderung für die Gesellschaft als ganzes. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen, und zwar jetzt. So lautet die Schlussfolgerung der neuen Mitteilung der Europäischen Kommission zum Thema „Der demographische Wandel in Europa - Von der Herausforderung zur Chance“. Darin wird hervorgehoben, dass die Mitgliedstaaten durchaus in der Lage sind, mit den Herausforderungen fertig zu werden, mit denen sie durch eine schrumpfende Erwerbs- und eine alternde Gesamtbevölkerung konfrontiert werden. Die Schlüssel zum Erfolg liegen in der Förderung der demografischen Erneuerung, der Schaffung von mehr Arbeitsplätzen und in einem längeren Berufsleben, in höherer Produktivität, der Integration von Migranten und tragfähigen öffentlichen Finanzen.

Vladimír Špidla, der für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit zuständige Kommissar, sagte: „Das Ticken der demografischen Zeitbombe muss jetzt zum Handeln und zu Reformen führen. Wir haben ein Zeitfenster von 10 Jahren vor uns. Nutzen wir es!“

In der neuen Mitteilung werden fünf Bereiche für konkrete Maßnahmen festgelegt, damit den Mitgliedstaaten bei der Anpassung an den demografischen Wandel in ihrem eigenen nationalen Kontext geholfen werden kann:

* Unterstützung für die Menschen, Berufs-, Familien- und Privatleben miteinander zu verbinden, damit potentielle Eltern so viele Kinder haben können, wie sie wünschen;
* Verbesserung der Berufsmöglichkeiten für ältere Menschen;
* Verstärkung des Potenzials, der Produktivität und der Wettbewerbsfähigkeit durch Einbeziehung sowohl älterer als auch jüngerer Beschäftigter;
* Nutzung der positiven Auswirkungen der Migration für den Arbeitsmarkt;
* Sicherstellung tragfähiger öffentlicher Finanzen, um dazu beizutragen, den Sozialschutz langfristig zu gewährleisten.

Kommissar Špidla fügte hinzu: „Das Europa von morgen beginnt heute. Staatliche Maßnahmen müssen an die neuen demografischen Gegebenheiten angepasst werden. Ein Beispiel: Frauen zwischen 30 und 45 müssen in zunehmendem Maße eine dreifache Last tragen – Kinder haben, eine Karriere machen und alternde Eltern betreuen. Bei einem „Lebenszyklus-Ansatz“ müssen wir unsere Bildungssysteme und Arbeitszeitmuster flexibler gestalten, um die Menschen zu unterstützen, die Kinder haben wollen, und zwar dann, wenn sie diese wollen. Des Weiteren sagte er: „Die Mitgliedstaaten müssen Unternehmen und Bürgern ein eindeutiges Signal geben, damit sie ihre Erwartungen und Einstellungen verändern, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt“.

Die Strategie der EU für „Wachstum und Beschäftigung“ ist so entworfen worden, dass sie die Herausforderungen der zunehmenden Alterung annehmen kann. Sie legt konkrete Reformschritte fest: wie Unternehmen arbeiten, wie wir die Arbeit organisieren und wie wir den Wandel bewältigen – all das muss sich ändern. Die heutige Mitteilung ruft nicht zu einer neuen Strategie im Umgang mit der Überalterung auf, sondern sie betont, dass die Mitgliedstaaten sich stärker bemühen und die Strategie für „Wachstum und Beschäftigung“ umsetzen müssen. In alle Politikbereiche muss die Herausforderung durch die Überalterung der europäischen Bevölkerung einbezogen werden.

Die Europäer leben länger bei besserer Gesundheit und Frauen haben beim Zugang zum Arbeitsmarkt ein größeres Maß an Gleichberechtigung erreicht. Dies sind positive Entwicklungen. Wir müssen aber insbesondere auch die Rentenpolitik reformieren. Erste Reformergebnisse in den Mitgliedstaaten sind ermutigend und beweisen, dass Europa sich der Herausforderung stellen kann.

Heutzutage kommen vier Menschen im arbeitsfähigen Alter auf jede Person von über 65. Die zurückgehende Geburtenrate, eine ansteigende Lebenserwartung und die Verrentung der Babyboom-Generation laufen darauf hinaus, dass sich dieses Verhältnis bis 2050 sich verschlechtert und zwei Arbeitnehmer für einen Rentner bezahlen werden. Aber auch, wenn der Anteil der europäischen Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter zurückgeht, wird vorausgeschätzt, dass sich die Gesamtbeschäftigung in der EU bis 2017 weiterhin erhöhen wird, was darauf zurückzuführen ist, dass mehr Frauen und ältere Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten und im Erwerbsleben verbleiben.

Die heutige Mitteilung stellt ein Follow-up zu der vor kurzem durchgeführten öffentlichen Konsultation zum Thema Demografie[1] und zu dem Informellen Gipfel von Hampton Court vom Oktober 2005 dar. Am selben Tag leitet die Europäische Kommission eine Anhörung bei den Sozialpartnern zur Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben ein und veröffentlicht eine Mitteilung zur Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen (siehe IP/06/1356).

Einleitung der ersten Phase der Anhörung der Sozialpartner zur Frage der Vereinbarkeit von Berufs-, Privat- und Familienleben

Viel ist schon auf EU-Ebene erreicht worden, um Ansprüche der Arbeitnehmer auf Mutterschafts- und Elternurlaub sicherzustellen. In den Mitgliedstaaten, die über die gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften auf diesem Bereich hinausgegangen sind, haben sich die Vorteile von Maßnahmen zur Vereinbarkeit erwiesen: man verbindet flexible Arbeitsmodelle mit Betreuungseinrichtungen hoher Qualität für Kinder oder andere hilfsbedürftige Familienmitglieder und stellt damit sicher, dass sich mehr Frauen am Arbeitsmarkt beteiligen.

Das Demografieforum

Die meisten der mit der Demografiedebatte zusammenhängenden Fragestellungen fallen in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, sie betreffen jedoch die EU insgesamt. In der Folge der heutigen Mitteilung wird die Kommission am 30. und 31. Oktober das erste zweijährliche Europäischen Demografieforums in Brüssel veranstalten, bei dem nationale einschlägige Regierungsexperten und Spezialisten zusammenkommen. Man beabsichtigt, vorbildliche Vorgehensweisen hinsichtlich der zunehmenden Alterung zu ermitteln und auszutauschen (zu Beispielen erfolgreicher Maßnahmen aus den Mitgliedstaaten siehe MEMO/06/372), um so den Mitgliedstaaten neue Ideen zu vermitteln und dazu beizutragen, dass die Überalterung nicht mehr als Bedrohung unseres wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens wahrgenommen wird.

Link to Communication on Demography:

http://ec.europa.eu/employment_social/news/2006/oct/demography_en.pdf

Link to Communication on First-stage Consultation on reconciliation of professional, private and family life:

http://ec.europa.eu/employment_social/news/2006/oct/consultation_reconciliation_en.pdf

Das Demografieforum:

http://ec.europa.eu/employment_social/emplweb/events/event_en.cfm?id=625Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/employment_social/social_situation/index_de.htm

[1] Grünbuch 2005 öffentliche Konsultation zum Thema Demografie.
http://ec.europa.eu/employment_social/news/2005/mar/comm2005-94_de.pdf
http://ec.europa.eu/employment_social/news/2005/mar/comm2005-94_fr.pdf
http://ec.europa.eu/employment_social/news/2005/mar/comm2005-94_en.pdf

 

 

 

 

 


Document sans nom

Impressum | Site map | Werbung | Presse | Frederic Serriere | Kontakt | Info

© SeniorStrategic : 1 ersten internationalen Netzwerk der Seniorenmarkt - 22 rue Docteur Greffier - 38000 Grenoble - France - Fon : 33 (0) 1 46 36 53 27 - Email : info@50plusmarkt.com